6. Mai 2016

Ein Lauf der hält was er verspricht

Der Termin für den Teufelslauf in Hörenhausen einen Tag nach Vatertag und einen Tag vor dem Lauffieber in Bad Waldsee war jetzt nicht optimal für mich. Aber ich wollte an diesem Lauf teilnehmen, weil er im Nachbarort zu meinem Heimatort Orsenhausen stattfindet. Ich hatte dazu auch eine persönliche Einladung von Organisationschef Jens Schenk bekommen. Bereits zum vierten Mal wurde der Lauf ausgetragen. In diesem Jahr ist allerdings das erstemal Werbung betrieben worden. Die zeigte auch Wirkung, denn mit Rainer Aumann und Matthias Stegbauer war hochkarätige Konkurrenz am Start. Vor dem Start bekommen die Starter noch ein kurzes Briefing zur Strecke. Kurz nach 18 Uhr werden die 39 Teilnehmer auf die 13,5 km lange Strecke geschickt. Die Strecke führt hauptsächlich auf Wald- und Forstwegen entlang. Das Highlight ist ein Single-Trail über Stock und Stein der ca. einen Kilometer lang ist. Dieser Abschnitt wird Teufelspfad genannt und verleiht dem Lauf seinen Namen. Das Profil ist anspruchsvoll, es geht ständig auf uns ab und sorgt somit immer für einen Rhythmuswechsel im Laufschritt. Am Ende zeigt mir meine Garmin 230 Höhenmeter an, kamen mir aber mehr vor. Ich laufe auf der dritten Position und habe zu Matthias immer Sichtkontakt und nur einen kleinen Rückstand. Bergab kann ich die Lücke sogar zulaufen. Aber auf den letzten zwei Kilometern hängt mich Matthias ab und kann sich absetzen. Ich komme als Dritter nach 56:55 Minuten ins Ziel. Bei der Siegerehrung bekomme ich eine wirklich originelle Trophäe überreicht, einen Teufel mit Spieß aus Blech.Teufelslauf_2016

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Chicago 2016

Chicago Marathon 2016 (Zeit 2:49:19)

Foto: Isaak Papadopoulos

Zitate


„Älterwerden kann nicht so schlecht sein.
Als ich jünger war, konnte ich noch keinen Marathon laufen.“

Joschka Fischer (ehemaliger Außenminister zu Zeiten, als er noch lief)